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THE NEW RICHIE BEIRACH TRIO “GAIA”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

The New Richie Beirach Trio

TRACKLISTING:

01.  Riddles
02.  The Last Rhapsody
03.  Chris’s House
04.  November Sketchg Nr 1 - 14. November
05.  Gaia
06.  Rectilinear
07.  Transparent Minor
08.  November Sketch Nr. 2 - Kolybelnaya (Wiegenlied)
09.  The Snow Leopard
10.  ZAL
11.  Faces
12.  Footprints
13.  November Sketch Nr. 3 - Tuman (Nebel)

Label: JazzSick Records

MODERN JAZZ

Für Fans von: Vijay Iyer Trio - Aziza Mustafa Zadeh - Bill Evans

USA

Der erste Eindruck: Spannender Modern Jazz, bei dem mal nicht die XX. Kopien diverser Standards aufgewärmt werden, sondern virtuos frickelnde Eigenkompositionen bis auf eine Ausnahme. Der New Yorker Pianist RICHIE BEIRACH hat gemeinsam mit der russischen Keyboarderin REVINA LITVINOVA und dem deutschen Schlagzeuger CHRISTIAN SCHEUBER das Album „Gaia“ eingespielt, ein wahres Feuerwerk an expressionistischer Eleganz. Minimalistische Besetzung, maximales Resultat! Gitarre? Bass? Gibt’s nicht, werden auch nicht benötigt, weil es dann wohl zu einer Kirmesveranstaltung verkommen wäre, soviel passiert hier im furiosen Auftakt „Riddles“. Die Finger fliegen über die Tastatur des elektrischen Pianos, das klanglich (speziell ab Minute 05:15) an die legendären Fusion-Jazz-Sachen von Jan Hammer (beim Mahavishnu Orchestra) erinnert, spontan möchte ich sogar meinen Beatcounter anschmeißen, um die Takte auszuzählen (yep, das mache ich am liebsten immer noch manuell, weil ich mich 1.) ungern auf eine Maschine verlasse und weil ich 2.) so auch einen besseren Draht zum Stück bekomme!) – Dancefloor-Jazz für progressive Tänzer bei 106,7 bpm!

Gefühlvoll geht aber auch. „The Last Rhapsody“ nimmt das Tempo zurück, eine kuschelige Ballade, die fast unmerklich vom zwischen den perlenden Läufen des Pianisten umher schleichenden Keyboard-Bass und dem beckenbetonten Spiel umrahmt wird. „Chris’s House“ ist vielschichtiger, ob das Stück wohl die räumlichen Umstände im Heim des Schlagzeugers beschreibt, konnte ich leider noch nicht in Erfahrung bringen, aber wenn es dort so aussieht, wie es hier im Stück virtuos drunter & drüber geht, muss es … na, ja – <Schuster, bleib bei Deinen eigentlichen Räumlichkeiten und räum da erst mal auf> denke ich mir dann lieber, ha, ha. Kann ja schließlich nicht nur einen “Messi” geben auf dieser Welt, oder?

Dem tristen mit grauen Wolken verhangenem sensiblem „November Sketsch Nr. 1-14“ folgt der Titelsong, der mit atemberaubendem mysteriösen Ambiente beginnt, hinter dem ich ganz kurz sogar ein Theremin vermutet habe (das ist ein von Leo Theremin in den 1920er Jahren erfundenens elektronisches Instrument, das ohne Berührung gespielt wird), aber die Musik hier ist natürlich dem experimentierfreudigem Keyboard-Spektakel von Reginia Litinova geschuldet, während Perkussionist Christian Scheuber zart bimmelnde Glöckchen bedient, bevor dann das Hauptthema des Stücks auf die Reise geht. „Gaia“ ist eine griechische Göttin der Antike, der die drei Musiker mit diesem anmutigen und gleichzeitig komplexen Beitrag Tribut zollen. Mehr zur Mutter der Zyklopen findet Ihr bei einem Klick auf diesen Link: http://www.theoi.com/Protogenos/Gaia.html - soll noch mal jemand behaupten, Musik ist nicht förderlich für die Weiterbildung, ha, ha!

„Rectilinear“ macht seinem Titel alle Ehre und schwillt arithmetisch an mit technoiden Loops und Bleeps, Chef Beirach sticht messerscharf mit Stakkato-Licks zwischen die ambivalenten Tonfolgen, Perkussionist Scheuber füllt die noch verbliebenen Lücken mit atemberaubend improvisierter Schwerelosigkeit . Der abenteuerlustige Faden wird weiter gesponnen mit „The Snow Leopard“, die ruhigeren Momente kommen in den beiden Beirach-Kompositionen „ZAL“ und „Faces“, in denen sich der Zuhörer relaxt zurücklehnen kann, um den feinen Melodiesprüngen durch die Kadenzen zu folgen. Ohne viel Akrobatik und technische Sperenzchien dominiert chillige Wohlfühlatmosphäre. Ein swingendes Jazz-Monster gibt es mit der Wayne-Shorter-Komposition „Footprints“. Die russische Pianistin Litinova imitiert meisterhaft das Spiel eines umher wuselnden Kontrabasses, ab Minute 02:20 legt sie einen starken Solo hin zum quirligen Feuerwerk des Schlagzeugers. Ganz klar: ”Gaia” ist das Jazz Album des Monats!

VÖ: 21.04.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.thenewrichiebeirachtrio.com/ & https://youtu.be/glm_hSYoOso

TOURDATEN

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten 1000 aller Zeiten

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NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Kollektion

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NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

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NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

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NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

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NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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