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SALVADOR SOBRAL “EXCUSE ME”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Salvador Sobral - Excuse Me

TRACKLISTING:

01.  Excuse Me
02.  Nada Que Esperar
03.  Change
04.  Nem Eu
05.  Autumn In New York
06.  Ready For Love Again
07.  Something Real
08.  Ay Amor
09.  Beach Prision
10.  I Might Just Stay Away
11.  After You’ve Gone
12.  Glow

Label: Fado In A Box

MODERN JAZZ

Für Fans von:  Chet Baker - Billy Eckstine - Bobby McFerrin

PORTUGAL

Sensation beim Eurovision Song Contest 2017. Eine feine ruhige (Fado)-Jazz-Pop-Ballade gewinnt für Portugal den Wettbewerb. Portugal triumphiert zum ersten Mal überhaupt und steht nach dem Halbfinale-Ausscheiden der letzten Jahre auf dem Siegertreppchen. SALVADOR SOBRAL ist europäisch eine unbekannte Nummer, hat aber im eigenen Land bereits 2009 bei der Casting Show „Idalos“ (vergleichbar mit den „Pop Idols“) eine gute Vorstellung abgeliefert und ist im Finale auf den 7. Platz gekommen. 2016 hat er sein Debüt Album veröffentlicht, das 12 Titel beinhaltet, in denen er zu der Musik singt, die er liebt und mit der er - bedingt durch die Vorlieben der Eltern - groß geworden ist: Gepflegter Vocal Jazz – beeinflusst vom Bossanova oder von Modern Jazz Musikern wie Chet Baker. Der Titelsong „Excuse Me“ ist ein groovender (104,2 bpm) Crooner, „Nada Que Esperar“ taucht ein in den feingliedrigen Bossa-Jazz der 60er und 70er a la João Gilberto und Caetana Velosa und gewährt auch den begleitenden Musikern genügend Freiraum, um improvisierte Geschichten zu erzählen zwischen den Strophen. Der in Lissabon geborene Sänger liebt Jazz und hat auch schon an meheren renommierten Festivals teilgenommen, im Herbst 2016 hat er sich beim „Festival da Canção 2017“, dem portugiesischen Vorausscheid zum Eurovision Song Contest, beworben. 16 Teilnehmer sangen im zweigeteilten Halbfinale und die 4 jeweiligen Ersten qualifizierten sich fürs Finale am 03. März, das dann SALAVDOR SOBRAL mit den meisten Stimmen des Jury-Votings und den zweitmeisten Stimmen des Zuschauer-Televotings für sich entscheiden konnte. Am Samstag, dem 13. Mai, hat er in Kiew die Jurys von 41 Ländern und deren Musikfans gleichermaßen begeistert und gewann den ESC mit der ruhigen Ballade "Amar Pelos Dois" (Loving For The Both of Us)“ und einem Riesenvorsprung mit 143 Punkten vor dem zweitplatzierten bulgarischen Teilnehmer. Dem 27jährigen kann dabei gar nicht hoch genug angerechnet werden, dass er einer wenigen Acts gewesen ist, die in ihrer Landessprache gesungen haben.

Das Album „Excuse Me“ bietet wie schon oben angedeutet modernen Jazz mit Bossa-Elementen und wird für die meisten Radio-Pop zu komplex sein, weil nicht wie bei handelsüblichen Mainstream-Geschichten wie denen von Diana Krall oder Buble oder Cullam und wie sie alle heißen hauptsächlich die Stimme und tausend Mal gehörte Standards das Geschehen dominieren, sondern weil hier die anwesenden Musiker genügend Freiraum bekommen, sich zwischen den Texten auch mit improvisierten Solo-Elementen frei zu entfalten. Beispielhaft dafür stehen „Change“ mit jazziger Ragtime-Trompete (Diogo Duque) und extravagantem Pianospiel (Victor Zamora). Wie der Pianist sind auch Kontrabassist Romeu Tristao (bekommt vor allem im schnelleren “Something Real” Gelegenheit zu zeigen, was er drauf hat an technischen Finessen) und Schlagzeuger Andre Sousa Machado die langjährigen musikalischen Begleiter des Sängers. Weitere Highlights des Albums sind das sensible Liebeslied “Ay Amor” (das Original hat der kubanische Pianist Ignacio Jacinto Villa Fernández gesungen),  das vom US Songwriter Vernon Duke für das 1934er Musical „“Thumps Up!“ geschriebene „Autumn In New York“, die sinfonische von Carlos Garcia arrangierte Eigenkomposition „Ready For Love Again“ und die von Schwesterherz Luisa komponierte Ballade „I Might Just Stay Away“. Der portugiesische Gitarrist  Omar Lanuti lockert das Geschehen mit feinen „joe-pass“igen Bebop-Licks auf. Ein feiner Zug: Nach seinem ESC-Sieg ist die Schwester vom Sänger auch auf die große Bühne geholt worden, um den Siegertitel im Duett zu intonieren.

Frage: Wird der Eurovisionssieg von SALVADOR SOBRAL einen neuen Hype auslösen und den Song Contest revolutionieren? Kommen im nächsten Jahr die weltweiten Fado-Jazz-Pop-Sänger aus allen Löchern gekrochen, um etwas vom portugiesischen Ruhm abzustauben. Aus Deutschland etwa „Xavier Fadoo“? Hoffe ich jetzt mal nicht, aber schön wäre es, wenn es einigen Menschen, die sich vorher nicht mit dem Musikgenre Jazz beschäftigt haben, gelingt, auf den „Night Train“ aufzuspringen, um dort eine sternenklare „Night In Tunesia“ zu bewundern.

VÖ: 02.08.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://eurovision.tv/participant/salvador-sobral/info

TOURDATEN

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten 1000 aller Zeiten

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NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Kollektion

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NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

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NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

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NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

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NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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