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PHILIPP VAN ENDERT “CARTOUCHE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Philipp Van Endert - Cartouche

Tracklisting:

01.  Cartouche
02.  K & The Waves
03.  Salvia E Rosmarino
04.  With A Pirate Smile
05.  Wait A Second
06.  Fantasy Return Date
07.  Road To Peka
08.  Peace

Label: JazzSick Records
Web: www.jazzsick.com

MODERN JAZZ

Für Fans von:  Joe Pass - Pat Metheny - Herb Ellis - Grant Green

DEUTSCHLAND

Wenn man einen Namen liest, den man bewußt noch nicht wahrgenommen hat und wenn es sich dabei sogar um einen Musiker handelt, der schon seit etlichen Jahren in der Szene unterwegs ist und eine ganze Latte an Musik veröffentlicht hat, dann frage ich mich immer, was ich wohl falsch gemacht habe, wenn ich bis jetzt noch nichts gehört habe von diesem Künstler. PHILIPP VAN ENDERT ist so ein Beispiel. Der Gitarrist kommt aus Deutschland und hat bereits auf zahlreichen Konzerten und Aufnahmen gespielt, hat u. a. mit dem von mir sehr geschätzten Mike Stern oder anderen renommierten Cracks wie Danny Gottlieb und Kenny Wheeler zusammen gearbeitet. Gut, dass es solch großartige Labels wie JazzSick Records gibt, die an das Gute im Menschen glauben und mir das neue Studio Album des Musikers zugeschickt haben. „Cartouche“ heißt das neue Album - der Titel weckt in mir sofort Erinnerungen an den längst vergessenen Seeräuberfilm mit dem französischen Schauspieler Belmondo. Der knapp 11minütige Titelsong besticht mit ruhigem Ambiente und der ins Mark schneidenden Trompete von Christian Kappe, der neben solistischer Feinarbeit auch ein paar relaxt groovende Unisono-Licks mit dem Gitarristen spielt. Das Trio wird komplettiert von Bassist Andre Nendza (jetzt aber!), dessen Name ich schon des öfteren gelesen habe – der Mann ist u. a. Autor im Szene-Magazine „JazzThing“ und hat auch vor kurzem ein tolles Duo-Album gemeinsam mit der Sängerin Inga Lühning veröffentlicht. Infos dazu hier! Die “Cartouche”-Musik erinnert zunächst an einen Mix aus Joe Pass und Charlie Byrd, Schlagzeug gibt es gar nicht zu hören, was aber kaum ins Gewicht fällt, weil die drei Musiker auch ohne perkussive Instrumente faszinierende Grooves hinbekommen, die den Zuhörer relaxt und trotzdem angespannt in Erwartung der Fülle von aus dem Handgelenk des Gitarristen herausperlender Noten swingen lassen.

Wundervoll das Funky Outro in „K & The Waves“, in dem Bassist Nendza mit traumhaften Lick-Kaskaden glänzt und in mir unweigerlich Erinnerungen an den Solo-Part im legendären Fusion-Jazz-Klassiker „School Days“ von Stanley Clarke erweckt. Beim Hören der mediterran säuselnden Brise „Salvia E Rosmarino“ denke ich <so müsste es sich anhören, wenn Pat Metheny und der leider schon verstorbene Michael Hedges aufeinander getroffen wären>, aber Van Endert erledigt hier alles selbst in einer Person. Bis auf das finale „Peace“ (von Horace Silver) sind alles Eigenkompositionen, was ich noch erstaunlicher finde, weil hier mal nicht wie so oft in letzter Zeit auf ausgelutschtes Material zurückgegriffen worden ist. „With A Pirate Smile“ greift meine anfänglich aufgestellte Seeräuber-These wieder auf, liebäugelt zu Beginn mit dem athmosphärischen Niveau einiger Windham Hill Records Elemente, spaziert dann aber schwungvoll auf eine grüne Modern Jazz Wiese, auf der sich die drei Musiker auf einem bunten Teppich niederlassen und mit technischen Leckerbissen und virtuosen Crackern nur so um sich werfen – herrlich!

Der am “Berklee College Of Music” promovierte PVE ist seit 2009 auch am Institut Für Musik und Medien der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf tätig, in der balladesken “Road To Peka” kommunizieren die drei Jazzer einmal mehr wundervoll miteinander und es kommt mir vor, als ob auch hier jeder der Protagonisten eine kleine und feine instrumentale Reisegeschichte zum besten gibt, der es einfach Spaß macht, zu folgen. Am heutigen Freitag Abend gastieren Endert, Nendza und Kappe im Dortmunder “Domicil”, Anfang Mai bis Juni folgen weitere Konzerte, deren Termine ab sofort auch regelmäßig im Tourdatenverzeichnis eingepflegt werden und ich habe es mir auch als Pflicht auferlegt, dieses großartige Trio in den nächsten Monaten irgendwann - sofern es die Zeit erlaubt - mindestens einmal live genießen zu können.

VÖ: 26.04.19

Verfügbar:  CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://www.pve.de/ & http://www.andre-nendza.de/  &  https://www.christiankappe.com/

TOURDATEN

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten 1000 aller Zeiten

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NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Kollektion

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NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

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NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

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NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

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NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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